Artikel: Die 5 größten Fehler, die Menschen mit Keratosis pilaris machen - und was hilft wirklich?

Die 5 größten Fehler, die Menschen mit Keratosis pilaris machen - und was hilft wirklich?
Kennst du diese kleinen, rauen Pünktchen an Armen oder Beinen, die sich anfühlen wie Sandpapier? Willkommen im Club – Keratosis pilaris, auch Reibeisenhaut genannt, betrifft viele von uns. Und wenn du schon unzählige Cremes ausprobiert hast, ohne dass sich etwas verändert, könnte es sein, dass du (unbewusst) ein paar Fehler machst, die dein Hautbild sogar verschlechtern.
Aber keine Sorge – ich zeige dir die 5 häufigsten Fehler bei Keratosis pilaris und verrate dir, was wirklich hilft, damit deine Haut endlich glatter und geschmeidiger wird!
Die 5 größten Fehler, die Menschen mit Keratosis pilaris machen
1. AGGRESSIVES PEELING – MEHR HILFT NICHT IMMER MEHR
Viele denken: Wenn meine Haut rau ist, dann brauche ich ein starkes Peeling! Doch genau das kann die Situation verschlimmern. Mechanische Peelings mit groben Partikeln oder zu häufiges Schrubben können die Haut reizen, Entzündungen fördern und die Schutzbarriere schwächen.
WAS HILFT WIRKLICH?
Setze lieber auf sanfte chemische Peelings mit Milchsäure (Lactic Acid) oder Salicylsäure (BHA). Diese lösen abgestorbene Hautzellen ganz ohne Rubbeln und sorgen dafür, dass sich deine Haut nach und nach glatter anfühlt. Zwei- bis dreimal pro Woche reicht völlig aus – weniger ist hier wirklich mehr!
Meine persönliche Empfehlung: die Smoothing Body Wash. Sie enthält Milchsäure, die deine Haut sanft von abgestorbenen Hautzellen befreit, ohne sie auszutrocknen. Gleichzeitig spendet Panthenol Feuchtigkeit und beruhigt die Haut. Besonders bei empfindlicher Haut mit Keratosis pilaris ist sie ideal, um die Hautstruktur zu verfeinern und sie geschmeidiger zu machen.
2. DIE HAUT NICHT AUSREICHEND MIT FEUCHTIGKEIT VERSORGEN
Keratosis pilaris ist eng mit trockener Haut verbunden. Wer auf Feuchtigkeitspflege verzichtet, macht es sich nur schwerer. Eine trockene Haut fühlt sich nicht nur rauer an, sondern fördert auch die Verhornung der Haarfollikel.
WAS HILFT WIRKLICH?
Nutze täglich eine reichhaltige Bodylotion mit Inhaltsstoffen wie Urea, Ceramiden oder Glycerin. Diese spenden Feuchtigkeit, stärken die Hautbarriere und verbessern das Hautbild sichtbar. Auch chemische Peelings mit AHA (Alpha-Hydroxysäuren) und BHA (Beta-Hydroxysäuren) können helfen, Verhornungen sanft zu lösen und die Haut weicher zu machen.
Meine Empfehlung: die Smoothing Body Lotion. Sie enthält Salicylsäure (BHA), die tief in die Poren eindringt und Verhornungen gezielt löst. Gleichzeitig beruhigt Niacinamid die Haut und reduziert Rötungen, während Cutibiome CLR das Hautmikrobiom stärkt und so Irritationen vorbeugt. Das Ergebnis? Langfristig glattere, geschmeidigere Haut!
3. HEIßES DUSCHEN ODER BADEN - EIN VERSTECKTER TROCKENMACHER
Ich verstehe es – eine heiße Dusche fühlt sich einfach himmlisch an, vor allem an kalten Tagen! Aber leider ist sie nicht gerade der beste Freund deiner Haut. Hohe Temperaturen entziehen ihr Feuchtigkeit und können dazu führen, dass deine Haut noch trockener und rauer wird.
WAS HILFT WIRKLICH?
Dusche lieber lauwarm und max. 10-15 Minuten lang. Direkt nach der Dusche solltest du deine Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion oder Creme versorgen, um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen.
4. KEINE GEDULD HABEN – SCHNELLE LÖSUNGEN GIBT ES NICHT
Ich weiß, es wäre schön, wenn man einfach eine Creme aufträgt und die Keratosis pilaris über Nacht verschwindet. Aber leider funktioniert Hautpflege nicht so. Keratosis pilaris ist eine chronische Hautveränderung, die Geduld und eine langfristige Pflegeroutine erfordert. Viele geben ein Produkt viel zu schnell auf, wenn sie nicht sofort Ergebnisse sehen – und verpassen dadurch die Chance auf echte Verbesserungen.
WAS HILFT WIRKLICH?
Bleibe mindestens 4–6 Wochen konsequent bei einer Pflegeroutine, bevor du entscheidest, ob sie wirkt. Deine Haut erneuert sich nicht von heute auf morgen – besonders bei Keratosis pilaris braucht es Zeit, bis sich das Hautbild verbessert. Also dranbleiben!
5. NUR VON AUßEN PFLEGEN – DEINE HAUT BRAUCHT AUCH UNTERSTÜTZUNG VON INNEN
Cremes und Peelings sind superwichtig – aber sie sind nur die halbe Miete. Deine Hautgesundheit wird auch von deiner Ernährung und deinem Lebensstil beeinflusst. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bestimmte Nährstoffe eine große Rolle spielen können.
WAS HILFT WIRKLICH?
OMEGA-3-FETTSÄUREN: Diese gesunden Fette wirken entzündungshemmend und helfen deiner Haut, Feuchtigkeit zu speichern. Gute Quellen sind fetter Fisch, Chiasamen oder Walnüsse.
VITAMIN A: Unterstützt die Hauterneuerung und kann helfen, die übermäßige Verhornung zu regulieren. Enthalten in Karotten, Süßkartoffeln oder Leber.
ZINK: Fördert die Wundheilung und kann Hautirritationen reduzieren. Du findest es in Kürbiskernen, Haferflocken oder Hülsenfrüchten.
PROBIOTIKA: Eine gesunde Darmflora kann sich positiv auf deine Haut auswirken. Naturjoghurt, fermentierte Lebensmittel oder probiotische Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen.
Ein gesunder Lebensstil mit der richtigen Ernährung kann dein Hautbild langfristig verbessern. Also unterstütze deine Haut nicht nur mit guter Pflege von außen, sondern auch mit den richtigen Nährstoffen von innen!
Fazit
Keratosis pilaris ist zwar hartnäckig, – aber du kannst viel tun, um deine Haut spürbar zu verbessern! Setze auf sanfte Pflege, versorge deine Haut mit genug Feuchtigkeit, vermeide heiße Duschen und hab Geduld. Und vergiss nicht: Auch deine Ernährung und dein Lebensstil spielen eine Rolle.
Probiere diese Tipps aus und gib deiner Keratosis pilaris die Aufmerksamkeit, die sie verdient – für ein glatteres, geschmeidigeres Hautgefühl!
Hinterlasse einen Kommentar
Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.